Sissach. Das gab es bislang noch nicht: junge Menschen aus Italien,
Mazedonien, Bosnien, Albanien, Türkei, Portugal, Sri Lanka und mehreren
Ländern Afrikas standen sich in Sissach nicht gleichgültig oder
feindselig gegenüber, sondern lernten sich auf spielerische Weise
kennen. René Portmann, Streetworker bei der Stiftung Jugendsozialwerk
Blaues Kreuz BL, brachte mehr als 50 Hobbyfussballer am Samstag, 13.
Juni, auf dem Sportplatz der Bützenenschule zusammen. In einer
friedlichen Stimmung, in der Fairness gross geschrieben war, trafen bei
einem Grümpelturnier vier Mannschaften aufeinander.
Positive Folgen für Sissach erwartet
„Spielen verbindet“, ist der Streetworker überzeugt und hatte darum
einige Jugendliche, mit denen er in Kontakt ist, gebeten, Mannschaften
zusammenzustellen. Wichtig war ihm, dass klare Regeln eingehalten
werden: kein Alkohol, keine Drogen, kein Tabak. Sein Konzept ging auf.
René Portmann erwartet, dass sich das Turnier positiv auf die Region
Sissach auswirkt und Vorurteile abgebaut werden. Der nächste Schritt
ist, dass der spielerische Kontakt unter den verschiedenen
Nationalitäten weitergeführt wird. Einige Spieler äusserten sich
begeistert über das Turnier: „Es hat Spass gemacht. Wenn es wieder ein
Turnier gibt, spielen wir gern mit.“
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