13.2.2009
Jugendzentrum in Laufen – ein "Ort der Geborgenheit"
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| Das
Jugendzentrum Regio Laufen ist eröffnet. In einer Feierstunde am 12.
Februar gab Zentrumsleiter Martial Sollberger Einblick in das
pädagogische Konzept, Hans Eglin, Leiter des Jugendsozialwerks, stellte
den Stadträten, Journalisten und Nachbarn das Werk vor und Stadtrat
Linard Candreia äusserte seine Zufriedenheit über das neue
Jugendzentrum in der Altstadt. Laut Sollberger soll das Haus ein "Ort
der Geborgenheit" werden.
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Jugendkultur ohne Suchtmittel
 | Martial Solberger und seine zwei Kollegen, Jan Krombach und
Kinga Konieczny, werden bei Tischbussball, Billardspielen und Events
die Beziehungen zu Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren pflegen. Sie
fördern eine suchtmittelfreie Jugendkultur, das heisst Alkohol und
Tabak sind verbannt. Die Mitarbeitenden werden den Jugendlichen
Verantwortung übertragen, sie sollen mitbestimmen und mitarbeiten
können. |
Jugendliche packen bei Renovierung an
| Mitarbeit war bereits vor der Eröffnung gefragt. Jugendliche boten ihre Hilfe bei der Renovierung an. Ihre
handwerklichen Fähigkeiten aus der Berufslehre oder die Unterstützung
von Familienangehörigen kamen zugute. Sogar in ihren Sommerferien
packten sie mit an., um – wie sie sagten – „den Umbau und Aufbau ihres
zukünftigen Jugendzentrums voranzutreiben und mitzugestalten“. Für den
Innenausbau konnte Eric Zbären, ein „Alleskönner“, gewonnen werden, der
bereits Erfahrungen in Projekten mit Jugendlichen gesammelt hatte.
Somit erhielten die jungen Helfer eine fachspezifische und zusätzlich
eine pädagogische Anleitung für die Renovationsarbeiten. Das
beeinflusste die Zusammenarbeit positiv, es herrschte stets eine
aufbauende, zufriedene Atmosphäre. |
Lichteffekte schaffen angenehme Stimmung
 | Verschiedenfarbige Lichteffekte
schmücken jetzt den Raum und schaffen eine angenehme Stimmung. Die
warme Beleuchtung, gemütliche Sitzbänke und grosse Scheiben machen
einen sympatischen, einladenden Eindruck. Ein
weiterer Raum befindet sich im ersten Stock. Dieser dient dem Team als
Büro, Beratungs- und Sitzungszimmer. Ausserdem sind dort verschiedene
pädagogische Tätigkeiten möglich, wie zum Beispiel Workshops und
Themenrunden
in Gruppen. Die Jugendlichen können die Räume für eigene Anlässe
mieten.
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Unterstützung von acht Gemeinden
 | Finanziert wird das Projekt von den Laufentaler Gemeinden Blauen,
Dittingen, Laufen, Liesberg, Nenzlingen, Röschenz, Wahlen und Zwingen.
Um das Jugendhaus zu ermöglichen, wurde das jährliche Budget auf 170'000 Franken erhöht. Vor Eröffnung des Zentrums kamen
die Mitarbeitenden mit dem Jugendmobil ins
Laufental. Vor
drei Jahren entstand die Idee von einem festen Dach über dem Kopf. Auch die Jugendlichen selber
äusserten immer wieder diesen Wunsch. |
Projektteam sucht passendes Gebäude
 | Ein
Projektteam machte sich 2007 daran, ein Konzept zu entwerfen. Leider
gestaltete sich die Suche nach einer geeigneten Liegenschaft für das
Jugendzentrum schwierig. Im Juli 2008 wendete sich das Blatt: endlich
war ein Gebäude, ein ehemaliger Laden, gefunden. Das zukünftige
„Jugendzentrum Regio Laufen“ in der Delsbergerstrasse 62 liegt zentral
und ist gut erreichbar. Doch vor der Eröffnung gab es von Nachbarn
Einsprachen, die Lärm und Unordnung befürchteten. Die Bedenken konnten
nach intensiven Gesprächen ausgeräumt werden, vor allem wegen des
suchtmittelfreien Konzepts. |
Medienbericht der Basler Zeitung vom 13.2.2009 (pdf)
Medienbericht der Basellandschaftlichen Zeitung vom 14.2.2009 (pdf)