Wie funktioniert das KinderKraftWerk?
Wie bei einem herkömmlichen Kraftwerk werden die „Ressourcen“ von Kindern im Kanton Ba-sel- Landschaft künftig besser genutzt. Mit „Ressourcen“ sind Ideen oder Anregungen von Kindern gemeint. Das KinderKraftWerk sammelt diese im „Ideenspeicher“. Sie werden anschlies-send den Gemeinden als „Kinderwatt“ zugeleitet. Mit einem „Stromscheck“ können Gemeinden von dieser Energie im Rahmen einer Projektberatung oder eines „Turbinentags“ mit Kindern profitieren. Sogenannte „Generatoren-Gemeinden“, die Projekte mit Kindern lancieren, erhalten als „Einspeisevergütung“ zusätzliche Beratung für die Entwicklung von kinder- und familiengerechten Strukturen. Die Leistungen sind durch Beiträge von Stiftungen oder Leistungsverträge mit dem Kanton abgedeckt.
In einer ersten Phase werden Gemeinden des Kantons Basel-Landschaft angeschrieben, die sich für die Förderung der Beteiligung von Kindern in der Stadt- und Gemeindeentwicklung interessieren. Eine erste Beratung ist kostenlos. Auf einer Kontaktseite von www.kinderkraftwerk.ch können zudem Kinder und Familien ihre Ideen und Anliegen für das KinderKraftWerk festhalten.
Warum eine Mitwirkung von Kindern? Was ist der Nutzen?
Kinder sind Experten in ihrer Lebenswelt: Indem sie ihre Ideen und Anliegen direkt in die Planung einbringen, werden sie zu Beteiligten und werden somit Teil einer Planung. Zum Beispiel können sie bei Spielplätzen kostenintensive Fehlplanungen vermeiden, indem sich Kinder für ein Angebot einsetzen, welches ihren Bedürfnissen entspricht. Oder sie werden direkt zu ihren Erfahrungen auf dem Schulweg befragt. Auf diese Weise können Gefahrenstellen rechtzeitig erkannt und entschärft werden, um die Sicherheit und Lebensqualität für Kinder zu erhöhen. Kinder tragen auf diesem Weg selbst zur Verbesserung ihrer Lebensqualität bei und erfahren, dass sie konkret etwas bewirken können.
Weitere Informationen:
Steuri, Projektleiter,
Tel.: 061 921 51 70
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