21.08.2017

Streetworker René Portmann im "Fenster zum Sonntag"

Nach seinem Buch-Erfolg folgt das grosse Fernsehinterview: Der Sissacher Streetworker René Portmann erzählt im "Fenster zum Sonntag" aus seinem bewegten und bewegenden Leben.

Bevor er in den Kindergarten kommt, ist René Portmann häufig auf sich alleine gestellt. Die Eltern trennen sich, er zieht zum Vater, und der ist oft unterwegs um zu arbeiten oder in den Kneipen. Der kleine René beschäftigt sich selbst und schaut nicht selten Fernseh-Sendungen wie «Aktenzeichen XY ungelöst» und denkt sich: «Was die können, kann ich auch.» So lernt er von den Profis und verübt mit sechs Jahren seinen ersten Einbruch. Später führt er mit seiner Jugendgang fast professionelle Ladendiebstähle durch. Einbrüche in Villen und der Handel mit gestohlenen Autos folgen.

Als er das Aufgebot für den Militärdienst erhält, flieht er auf eine Insel in Südthailand und geniesst dort ein Leben als Beach-Boy. Irgendwann wird ihm jedoch alles zu viel. Er zieht sich in ein Haus an einem einsamen Strand zurück. «Ich war auf der Suche nach mir selbst und nach dem Sinn des Lebens.» Was er dabei findet, verändert sein Leben für immer.

Heute ist René Portmann Streetworker bei der Stiftung Jugendsozialwerk. Mit seiner Arbeit will er verhindern, dass Jugendliche so werden wie er selbst als Kind war: Einsam, orientierungslos, kriminell.

Der Link zur Sendung


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